GlarnerlandPass, mentale Magie und viel Rückenwind fürs ESAF 2025 Glarnerland+
Rund 130 Gäste aus Tourismus, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft trafen sich am Donnerstag auf dem Ämpächli in Elm zum 7. Forum für Tourismus und Freizeit Glarnerland. Der inspirierende Branchenanlass von VISIT Glarnerland stand ganz im Zeichen des GlarnerlandPass – und warf mit prominenten Gästen auch einen motivierenden Blick aufs ESAF 2025 Glarnerland+.
GlarnerlandPass – ein digitaler Meilenstein
Verwaltungsratspräsident Manuel Rickenbach bezeichnete den GlarnerlandPass als zentrales Digitalisierungsprojekt des Glarner Tourismus. «Mit dem GlarnerlandPass setzen wir ein starkes Zeichen für einen digitalen und vernetzten Tourismus», so Rickenbach. Besonders stolz zeigte er sich über die zeitgerechte Lancierung vor dem ESAF: «Eine App, die sowohl Gästen als auch Einheimischen echten Mehrwert bietet, ist schweizweit einzigartig.»
Keine Verbotskultur – sondern Angebote mit Wirkung
Regierungsrätin Marianne Lienhard betonte, dass der Grundstein gelegt sei, nun aber noch mehr Angebote folgen müssten, die Wertschöpfung schaffen. Statt auf Verbote zu setzen, brauche es aktive Gestaltung und intelligente Besucherlenkung – unter anderem mithilfe des GlarnerlandPass.
VISIT Glarnerland zeigt Profil
Fridolin Hösli, Janina Schiesser und Sandra Green präsentierten aktuelle Projekte von VISIT Glarnerland. Green stellte die Funktionen des GlarnerlandPass sowie erste, erfreuliche Ergebnisse vor. Schiesser präsentierte die neue Standortkampagne «Glarnerland. Echt sagenhaft.», die gemeinsam mit Kanton, Gemeinden und Wirtschaftspartnern realisiert wird. Mit den Influencern Noah Bachofen und Nico Franzoni werden Arbeiten, Wohnen und Freizeit im Glarnerland kreativ und zielgruppengerecht in Szene gesetzt.
Inputs aus dem Tessin – das Ticino Ticket als Vorbild
Kaspar Weber, stellvertretender Direktor von Ticino Turismo, präsentierte das Ticino Ticket als Best-Practice-Beispiel. Die Erfolgsbilanz ist beeindruckend: «Das Ticino Ticket hat im Tessin viel bewegt – mehr Nutzung des öffentlichen Verkehrs, mehr Logiernächte, mehr Erlebnisse auch ausserhalb der Zentren.» Das Beispiel zeige eindrücklich, welches Potenzial auch im GlarnerlandPass stecke – sowohl für Gäste als auch für die regionale Wirtschaft.
Zwei Perspektiven, ein Ziel: das ESAF als Turbo für das Glarnerland
Daniela Heussi (Co-Geschäftsleiterin ESAF 2025) und Michael Kumli (Baselland Tourismus) warfen zwei Perspektiven auf das kommende Grossereignis. Kumli rief dazu auf, die Bühne mutig zu nutzen. Heussi hob hervor, dass das ESAF auch ausserhalb des Fests Wirkung entfalten könne – etwa durch gezielte Ansprache verschiedener Zielgruppen und Programme, die Lust auf ein Wiederkommen machen.
Magie, Musik und Martinsloch
Ein besonderes Highlight war die mentale Magie von Luca Gygli. Der Glarner Mentalist faszinierte mit Charme, Witz und überraschenden Momenten, die das Publikum zum Staunen und Nachdenken brachten. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Jodelchörli Chlytal – und beim abschliessenden Apéro mit Blick aufs Martinsloch wurde sich eifrig ausgetauscht.
VISIT Glarnerland dankt der Glarner Kantonalbank als Presenting Partner sowie den Sportbahnen Elm für die Gastfreundschaft auf dem Ämpächli.