ViaSuworow

Der russische General Suworow zog im Herbst 1799 mit seiner Armee durch die Schweizer Alpen, um die Franzosen aus dem Land zu vertreiben. Diesem Feldzug durch eine atemberaubende Berglandschaft folgt die ViaSuworow.

Auf den Spuren Suworows – die Via Suworow


Im Herbst 1799 überschritten russische Truppen unter General Suworow bei Ponte Tresa die Grenze zum Tessin. Von dort zogen sie über den Monte Ceneri, durch die Leventina und über den Gotthardpass nach Ursern und weiter durch das Reusstal bis nach Altdorf. Die französische Gegenwehr am Urnersee und im Glarnerland zwang Suworow zu einem dramatischen Umweg: Über die Chinzig Chulm und den Pragelpass führte der Rückzug schliesslich durch das Sernftal und über den Panixerpass in die Surselva. Von dort aus verliessen die Truppen das Gebiet der Drei Bünde durch das Rheintal in Richtung Russland.


Heute erinnern zahlreiche Gedenkstätten an diese bewegte Zeit – etwa auf dem Gotthard, in der Schöllenen oder im Suworow-Haus in Elm. Auch das Kloster Muotathal, in dem der General übernachtete, ist ein eindrückliches Zeugnis dieser Geschichte.


Doch nicht nur die historischen Spuren machen die Via Suworow besonders: Die Route führt durch wilde Bergtäler, über aussichtsreiche Pässe, vorbei an Bergseen und Flüssen – eine eindrucksvolle Naturkulisse, die man heute ganz entspannt geniessen kann. Kaum vorstellbar, unter welchen Bedingungen Suworows Truppen diesen Weg einst zurücklegen mussten – bei Wintereinbruch, unter Zeitdruck und feindlichem Beschuss.

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