The Sigh of the Mountain – Echos und Spuren in unseren Landschaften
Eine kollaborative Ausstellung über den Klausenpass hinweg im Haus für Kunst Uri und im Kunsthaus Glarus. Kuratiert von Annette Amberg und Gioia Dal Molin.
Noor Abed, Talar Aghbashian. Kateryna Aliinyk, Nathalie Bissig, Yann Stéphane Bisso, Binta Diaw, Andro Eradze, Sky Hopinka, Dominique Koch, Angelika Loderer, Zahra Malkani, Lou Masduraud, Leila Peacock, Noemi Pfister, Stas Shärifulla, Tiffany Sia, Rebecca Solari, Anouk Tschanz, Werke aus der Sammlung des Glarner Kunstvereins und aus dem Archiv der Dätwyler Stiftung
Die Gruppenausstellung ist eine Kollaboration zwischen dem Haus für Kunst Uri und dem Kunsthaus Glarus und versammelt 18 Künstler:innen aus verschiedenen Teilen der Welt. «The Sigh of the Mountain” (‹das Seufzen des Berges›) nimmt seinen Anfangspunkt in der spezifischen Topografie der beiden Museen: Sie teilen sich ihre geografische, historische und kulturelle Einbettung in die Landschaft der Voralpen und der Alpen und sind durch den 1948 Meter hohen Klausenpass miteinander verbunden. Beim Nachdenken über die Eigenheiten der uns umgebenden Landschaft und über das Ausrichten einer gemeinsamen Ausstellung über zwei Institutionen hinweg wurde das Echo unsere Begleiterin. Der Ruf und dessen Widerhall braucht eine spezifische Landschaft: steile, schroffe Felswände oder tiefe Täler. Ein Echo entsteht, wenn die Reflexionen einer Schallwelle so stark verzögert sind, dass wir sie als separates Hörereignis wahrnehmen. Dabei wurde, bevor die wissenschaftliche Untersuchung der Schallwellen möglich war, das Echo auch als das Seufzen der Berge oder das Flüstern der Berggeister imaginiert.
Umgeben von ebendiesen Bergen, fragen wir nach aktuellen Widerhallen, die unsere Landschaften gesellschaftlich, kulturell und politisch deuten und mitprägen. Das Echo, das in einer spezifischen Landschaft entsteht und deren Geschichten, Traditionen, Bräuche oder Mythen in sich trägt. Das Echo, das wir als Spuren von kolonialer, ökologischer oder imperialer Ausbeutung in Landschaften wiederfinden. Das Echo als Erinnerung an Landschaften, die durch Zerstörung, Vertreibung oder Migration nicht mehr zugänglich sind und die durch Erzählungen und Klänge weitergetragen oder erhalten werden. Die Ausstellung über zwei Museen hinweg lädt auch dazu ein, darüber nachzudenken, wie Werke in uns widerhallen und wie Räume unsere Erfahrungen formen.
Die Gruppenausstellung ist eine Kollaboration zwischen dem Haus für Kunst Uri und dem Kunsthaus Glarus und versammelt 18 Künstler:innen aus verschiedenen Teilen der Welt. «The Sigh of the Mountain” (‹das Seufzen des Berges›) nimmt seinen Anfangspunkt in der spezifischen Topografie der beiden Museen: Sie teilen sich ihre geografische, historische und kulturelle Einbettung in die Landschaft der Voralpen und der Alpen und sind durch den 1948 Meter hohen Klausenpass miteinander verbunden. Beim Nachdenken über die Eigenheiten der uns umgebenden Landschaft und über das Ausrichten einer gemeinsamen Ausstellung über zwei Institutionen hinweg wurde das Echo unsere Begleiterin. Der Ruf und dessen Widerhall braucht eine spezifische Landschaft: steile, schroffe Felswände oder tiefe Täler. Ein Echo entsteht, wenn die Reflexionen einer Schallwelle so stark verzögert sind, dass wir sie als separates Hörereignis wahrnehmen. Dabei wurde, bevor die wissenschaftliche Untersuchung der Schallwellen möglich war, das Echo auch als das Seufzen der Berge oder das Flüstern der Berggeister imaginiert.
Umgeben von ebendiesen Bergen, fragen wir nach aktuellen Widerhallen, die unsere Landschaften gesellschaftlich, kulturell und politisch deuten und mitprägen. Das Echo, das in einer spezifischen Landschaft entsteht und deren Geschichten, Traditionen, Bräuche oder Mythen in sich trägt. Das Echo, das wir als Spuren von kolonialer, ökologischer oder imperialer Ausbeutung in Landschaften wiederfinden. Das Echo als Erinnerung an Landschaften, die durch Zerstörung, Vertreibung oder Migration nicht mehr zugänglich sind und die durch Erzählungen und Klänge weitergetragen oder erhalten werden. Die Ausstellung über zwei Museen hinweg lädt auch dazu ein, darüber nachzudenken, wie Werke in uns widerhallen und wie Räume unsere Erfahrungen formen.
Preis-Informationen
Eventdatum
Datum
7. Juni - 30. August 2026