Sardona-Welterbe-Weg
Zentrales Element ist die Glarner Hauptüberschiebung: eine schnurgerade, magische Linie, entlang der bei der Alpenbildung über Jahrmillionen tief Untergrund alte Gesteine auf Jüngere geschoben worden. Wind und Wetter haben diese einzigartigen Strukturen freigelegt und an der Erdoberfläche sichtbar gemacht. Die Landschaft im Welterbe Sardona ist überaus reich an Naturschätzen. Die hohe Dichte an Moorlandschaften, Schwemmebenen, Jagdbanngebieten und Geotopen von nationaler Bedeutung bilden einen wertvollen Lebensraum, in dem sich Steinböcke und Bartgeier wohl fühlen. In zahlreichen Gebirgsdörfern sind noch heute Siedlungsspuren der Walser zu finden.
Die 5 Highlights entlang dem Sardona-Welterbe-Weg:
- Segnesböden
- Tschingelhörner mit Martinsloch
- Glarner Hauptüberschiebung
- Geogalerie Flumserberg
- Trutg dil Flem
Der 84-km lange Sardona-Welterbe-Weg (SchweizMobil-Route Nr. 73) führt Sie zum Kerenzerberg entlang dem Mürtschenstock, den Murgseen, dem Mühlebachtal, dem Flumserberg, dem Karstgebiet bei der Schilsquelle, der Fossilienfundstellen zwischen Schönbühl -, Fanser - und Laui-Fürggli, dem ursprünglichen Weisstannen - und dem Calfeisental, dem Heubützli - und dem Foopass sowie der Gegend rund um die Tschingelhörner zwischen Elm und Flims.
Diese einzigartige Weitwanderung besteht aus 6 Etappen - ideal für eine wöchige Wanderung von Unterkunft zu Unterkunft. Sie können die Wanderung auch beliebig anpassen für Zwei- oder Dreitagestouren und weitere GeoStätten miteinbeziehen. Eurotrek bietet die Wanderung mit Gepäcktransport ab der zweiten Etappe an.
Der erste Teil der Etappe verläuft auf dem GeoPhänomene-Weg mit Infotafeln über geologische Erscheinungen. Zu den Highlights gehören die Helllochdoline, der Abschnitt am Fuss des imposanten Mürschenstockes sowie die kristallklaren Bergseen.
Etappe 2: Murgsee - Spitzmeilenhütte
Diese zweite Etappe führt von der gletschergeprägten Murgseenlandschaft über die grasbewachsenen Sonnenhänge im glarnerischen Mülibachtal zur Spitzmeilenhütte SAC mit herrlichem Panorama auf die imposanten Churfirsten und die Alvier-Gruppe.
Etappe 3: Spitzmeilenhütte - Weisstannen
Diese anstrengende Etappe leitet Sie durch die farbenfrohe Gebirgslandschaft der Hochebene von Fans runter nach Weisstannen. Von verschiedenen Aussichtspunkten hat man herrliche Einblicke in die vielfältige Landschaft. Besonders imposant ist der Blick über das Chammseeli auf die umliegenden Berggipfel.
Etappe 4: Weisstannen - Sardonahütte
Von der früheren Walsersiedlung Weisstannen führt die vierte Etappe durch das wilde Lavtinatal zur eindrücklichen Wasserfallarena bei Batöni. Nach dem anstrengenden Aufstieg zum Heidelpassn Sehen Sie auf die Glarner Hauptüberschiebung unterhalb von Ringelspitz und Piz Sardona.
Diese Etappe führt Sie durch unberührte Gebirgslandschaften zum Foopass, begleitet von der Glarner Hauptüberschiebung am Foostock und Piz Sardona. Mit dem herrlichen Glarner Panorama vor Augen erfolgt der Abstieg nach Elm.
Nach dem Wakkerpreis-Dorf Elm erblicken Sie bei dieser Etappe über den Pass dil Segnas die Tschingelhörner mit dem Martinsloch. Beim Abstieg nach Flims wird nach der Schwemm- und Moorlandschaft Segnesboden ist die Landschaft zunehmend geprägt vom Flimser Bergsturz, dem grössten Bergsturz der Alpen.
Broschüre inkl. Geologisches Wissen
(Highlightbilder:Graubünden Ferien/ Marco Hartmann)
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