Rundwanderung Mürtschenstock

Im Banne der Kalkzinnen

Unter den Gipfeln südlich des Walensees wirkt der alles überragende Mürtschenstock mit seinen Rippen und Rinnen wie ein selbstständiger Gebirgszug. Während die verschiedenen Anstiegsrouten Kletterern vorbehalten bleiben, bietet sich für Wanderer eine Umrundung dieses Felskolosses an. Drei Übergänge und zwei Bergseen sorgen unterwegs für Szenenwechsel.

Ausgangspunkt ist die Bergstation des Sesselliftes Filzbach-Habergschwänd oberhalb von Filzbach. Dem Wegweiser "Talsee" folgend, erreicht man auf breitem Alpweg in leichtem Gefälle die Talalp, nimmt dort den Pfad Richtung Hüttenberge, überquert im dichten Nadelwald den Ruestel (1111 m) und hält abwärts zur nächsten Verzweigung P. 980. Hier lichtet sich der Wald und gibt den Blick frei zum Walensee mit der Churfirstenkette. Rechts bringt ein längerer Anstieg durch das Gebiet Hüttenberge vorbei zum Tritt und zur Alt Stafel. Oberhalb einer bewaldeten Steilstufe breitet sich der idyllische Meerenboden aus, beherrscht von den Kalkmauern des Mürtschen. Nächstes Ziel ist der Wiesensattel Robmen (1750 m). Anschliessend quert der Pfad die steilen Geröllfelder unterm Ruchen zur sumpfigen Hochebene der Mürtschenalp (kann auch rechts umgangen werden). Spärliche Pfadspuren gewinnen jetzt rechts empor die breite Mürtschenfurggel (1840 m), den Scheitelpunkt der Tour. Wie durch einen Irrgarten aus Felsblöcken windet sich der Weg unter der schuttumlagerten Westflanke des Mürtschen hinab zur Alp Hummel, bleibt oberhalb des grün schimmernden Spaneggsees und steigt vom nächsten Querriegel in zahlreichen Kehren im dichten Hangwald hinab ins Hinter Tal. Gemütlich bummelt es sich weiter zum romantisch gelegenen Talsee. Wenig oberhalb der gemütlichen Alpwirtschaft, beim Schweidweg, schliesst sich der Kreis. Der Wandertag klingt aus im moderaten Gegenanstieg zurück zum Sessellift Filzbach-Habergschwänd.

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Dauer 9 Stunden 25 Minuten

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