Hirzli, 1641 m

Schlössli
Schlössli

Auf der nördlichsten Glarner Gipfelwoge

Gerade einmal 1641 m misst der Hirzli und ist damit der niedrigste Hauptgipfel des Glarnerlands. Er ist der vorderste aller Glarner Berge, keiner streckt sein Haupt so weit dem Mittelland zu. Linthebene, Walensee und das ganze Zürcherland mit seinen Ortschaften, Waldkämmen und Seen sind zu erkennen.

Der interessanteste Anstieg zum Hirzli beginnt in Bilten, dem ursprünglichsten unter den Glarner Dörfern. Vom Bahnhof aus nimmt die Route Kurs auf den Waldrand und den einst gefürchteten Biltnerbach. Wildwasserverbauungen haben ihn gezähmt, sein Sandstein- und Mergelbett ist aber nach wie vor eindrucksvoll anzuschauen. Kurz vor dem Bach schraubt sich der steinige Weg im Mischwald empor, steil und schattig. Vom Abzweig P. 965 erreicht die Route links über den versumpften Wasserboden Unter Nideren, wo für trittsichere Wanderer die Variante über den Planggenstock ausgeschildert ist. Die direkte Hirzli-Route leitet zwischen Nagelfluhblöcken weiter zur Alp Ober Nideren und gewinnt auf schrägen Matten schließlich den kreuzgeschmückten, engen Gipfel, 1641 m. Absteigend wählt man links den gut ausgebauten Weg durch die jähe Nordflanke. Weiter unten lädt in parkähnlicher Umgebung das Forsthaus zur Rast, dann geht es im Zickzack abwärts zum Schwinfärch. Der Weg wird schlechter, aber die Station Morgenholz ist bald erreicht. Wer nicht die Kabinenbahn benutzen möchte, wählt den Weg links am Basler Ferienheim vorbei längs der Fahrstraße. Bei 590 m zweigt ein Fußweg links zu dem romantisch über einem Weinberg gelegenen Schlössli. Ein Treppenweg führt zwischen Rebstöcken nach Niederurnen-Bahnhof.

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Dauer 6 Stunden

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Hirzli
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Forsthaus
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