«Hexenkinder» von Edwin Beeler - Filmmatinée und Gespräch

Hexenkinder
Hexenkinder

Eintritt frei - Kollekte

Datum
13. September 2026
Der Film «Hexenkinder» und ein Gespräch mit einer Betroffenen zeigen die Folgen struktureller Gewalt und die Bedeutung von Aufarbeitung, Erinnerung und Offenheit.
Edwin Beelers zutiefst berührender Film «Hexenkinder» (2020) zeigt das Schicksal von heute erwachsenen Heimkindern in der Schweiz. Er führt die Spuren struktureller Gewalt vor Augen, die im Namen der Religion und unter dem Deckmantel christlicher Moral ausgeübt wurde. Sie verbindet die Zeit des Hexenwahns mit den «fremdplatzierten» und «zwangsversorgten» Heimkindern.

Um das Weiterleben mit den seelischen und körperlichen Verletzungen geht es im Gespräch zwischen der Betroffenen MarieLies Birchler und der Biografin Lisbeth Herger. Gemeinsam haben die beiden das Buch «Wenn es unmöglich erscheint ein Leben zu leben» geschrieben. Sie erzählen, was die Aufarbeitung für sie bewirkt hat, und warum es wichtig ist, Gesicht zu zeigen und das Schweigen zu brechen.

Weitere Infos

Dauer 2 Stunden 30 Minuten
  • Durchführungszeit/en
  • Keine Durchführung

Öffnungszeiten

Türöffnung um 10.30 Uhr

Kontakt

Eintritt frei - Kollekte

Datum
13. September 2026