Drei Tage auf Entdeckungsreise im UNESCO-Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona
CHF 670
Datum
12. - 14. September 2026
Erlebe während drei Tagen eindrückliche Glarner Berglandschaften und entdecke dabei ihre geologischen Geheimnisse.
Geologie ist trocken und langweilig? Bestimmt nicht auf dieser Entdeckungsreise im Glarner Teil der Tektonikarena Sardona. Wir geniessen aussichtsreiche Wege und abwechslungsreiche Landschaften. Wir erkunden unterschiedliche geologische Phänomene wie den Murgang von Schwanden, die Glarner Hauptüberschiebung, die mindestens so berühmt ist wie der Glarner Schabziger, eine beeindruckende natürliche Felsbrücke und die Spuren von Vulkanen, die vor 300 Millionen Jahren die Gegend des heutigen Glarnerlandes prägten.
Die Tektonikarena Sardona liegt im Schnittpunkt der drei Kantone Glarus, Graubünden und St. Gallen. Hier, an der Glarner Hautüberschiebung, wurde erstmals die Entstehung der Alpen und anderer Deckengebirge als Folge der Verschiebung von Erdplatten verstanden. Zwischen dem Glarner Gross- und dem Kleintal liegt der Fryberg Kärpf, das älteste Wildschutzgebiet Europas. Die unterschiedlichen Gesteine (Kalke, Mergel, Sandsteine, Tonschiefer, Verrucano) formen hier entsprechend ihrer Verwitterungsbeständigkeit je eigene, typische Berg- und Landschaftsformen.
Unsere Route umrundet den Kärpf. Wir starten in Schwanden, wandern zum Geotop Lochsite und fahren anschliessend mit dem Postauto nach Elm. Die Ausstellung im Besucherzentrum vermittelt uns einen Überblick zur Glarner Hauptüberschiebung und zum Bergsturz von 1881. Von Elm führt die Route zu unserem ersten Übernachtungsort, der Skihütte Obererbs. Am nächsten Tag wandern wir über den Richetlipass und das Chalchstöckli. Hier stehen wir direkt auf der Überschiebungsfläche, der "magischen Linie" der Glarner Hauptüberschiebung. Unser Weg führt weiter über die Schafalp zum blaugrün leuchtenden Milchspüelersee (Badegelegenheit) und zu unserem zweiten Übernachtungsort, der Leglerhütte SAC. Am dritten Tag halten wir zunächst nach Steinböcken in der Umgebung der Leglerhütte Ausschau und wandern dann am Ängi- und am Chammseeli vorbei hinunter zur Chärpfbrücke, einer eindrücklichen Felsbrücke, die sich an der Überschiebungslinie gebildet hat. Wenn der Wasserstand nicht zu hoch ist, können wir sogar, dem Niederenbach folgend, diesen natürlichen Felstunnel durchqueren. Danach wandern wir durch den Vulkanpark Kärpf hinunter zur Mettmenalp. Auf unserem Weg begegnen wir zahlreichen geologischen Phänomenen und erfahren, in welchem Zusammenhang sie mit der Erdgeschichte, und insbesondere der Alpenbildung, stehen.
Veranstalter ist die Alpenschutzorganisation Pro Alps. Teilnahmeberechtigt sind ihre Mitglieder. Die Mitgliedschaft kann zusammen mit der Buchung für CHF 40/Jahr erworben werden.
Anforderungen: Kondition für Bergwanderungen bis ca 1100 Höhenmeter und 5 Stunden Wanderzeit, Trittsicherheit im Gelände bis T3 gemäss SAC-Skala.
Ausrüstung: Wander- oder Bergschuhe mit griffiger Sohle, dem Wetter angepasste Bekleidung (Sonnen-, Regen- und Windschutz), Rucksack mit Mittags- und Zwischenverpflegung und genügend zu Trinken, Bargeld. Für die Übernachtung: Hüttenschlafsack (obligatorisch) und Waschzeug. Wanderstöcke, Feldstecher, Kamera nach eigenem Ermessen.
Anmeldeschluss: 3. August 2026
Die Tektonikarena Sardona liegt im Schnittpunkt der drei Kantone Glarus, Graubünden und St. Gallen. Hier, an der Glarner Hautüberschiebung, wurde erstmals die Entstehung der Alpen und anderer Deckengebirge als Folge der Verschiebung von Erdplatten verstanden. Zwischen dem Glarner Gross- und dem Kleintal liegt der Fryberg Kärpf, das älteste Wildschutzgebiet Europas. Die unterschiedlichen Gesteine (Kalke, Mergel, Sandsteine, Tonschiefer, Verrucano) formen hier entsprechend ihrer Verwitterungsbeständigkeit je eigene, typische Berg- und Landschaftsformen.
Unsere Route umrundet den Kärpf. Wir starten in Schwanden, wandern zum Geotop Lochsite und fahren anschliessend mit dem Postauto nach Elm. Die Ausstellung im Besucherzentrum vermittelt uns einen Überblick zur Glarner Hauptüberschiebung und zum Bergsturz von 1881. Von Elm führt die Route zu unserem ersten Übernachtungsort, der Skihütte Obererbs. Am nächsten Tag wandern wir über den Richetlipass und das Chalchstöckli. Hier stehen wir direkt auf der Überschiebungsfläche, der "magischen Linie" der Glarner Hauptüberschiebung. Unser Weg führt weiter über die Schafalp zum blaugrün leuchtenden Milchspüelersee (Badegelegenheit) und zu unserem zweiten Übernachtungsort, der Leglerhütte SAC. Am dritten Tag halten wir zunächst nach Steinböcken in der Umgebung der Leglerhütte Ausschau und wandern dann am Ängi- und am Chammseeli vorbei hinunter zur Chärpfbrücke, einer eindrücklichen Felsbrücke, die sich an der Überschiebungslinie gebildet hat. Wenn der Wasserstand nicht zu hoch ist, können wir sogar, dem Niederenbach folgend, diesen natürlichen Felstunnel durchqueren. Danach wandern wir durch den Vulkanpark Kärpf hinunter zur Mettmenalp. Auf unserem Weg begegnen wir zahlreichen geologischen Phänomenen und erfahren, in welchem Zusammenhang sie mit der Erdgeschichte, und insbesondere der Alpenbildung, stehen.
Veranstalter ist die Alpenschutzorganisation Pro Alps. Teilnahmeberechtigt sind ihre Mitglieder. Die Mitgliedschaft kann zusammen mit der Buchung für CHF 40/Jahr erworben werden.
Anforderungen: Kondition für Bergwanderungen bis ca 1100 Höhenmeter und 5 Stunden Wanderzeit, Trittsicherheit im Gelände bis T3 gemäss SAC-Skala.
Ausrüstung: Wander- oder Bergschuhe mit griffiger Sohle, dem Wetter angepasste Bekleidung (Sonnen-, Regen- und Windschutz), Rucksack mit Mittags- und Zwischenverpflegung und genügend zu Trinken, Bargeld. Für die Übernachtung: Hüttenschlafsack (obligatorisch) und Waschzeug. Wanderstöcke, Feldstecher, Kamera nach eigenem Ermessen.
Anmeldeschluss: 3. August 2026
Kontakt
CHF 670
Datum
12. - 14. September 2026